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„Triumph Street Triple Cup 2009“ - Ein Erlebnis der besonderen Art

by katrin last modified 06.05.2009 09:36

Am 1. und 2. Mai fand die erste Veranstaltung zum „Triumph Street Triple Cup 2009“ in Oschersleben statt. Als Gaststarterin konnte ich zum ersten Mal ein Straßenrennen mit einem Viertakt-Motorrad fahren.

„Triumph Street Triple Cup 2009“ - Ein Erlebnis der besonderen Art

G.Meyer,D.Franzen,Hexe,F.Hoffmann,U.Bonsels

Die Idee hatte Winni Scheibe, und Triumph Deutschland hat mitgemacht. Am ersten Wochenende im Mai durfte ich mit meinen 17 Jahren als jüngste Teilnehmerin mit einer Street Triple R am „Triumph Street Triple Cup 2009“ in Oschersleben teilnehmen. Mit gut 180 kg ein etwas anderes Feeling als die halb so schwere 125er Honda Rennmaschine, die ich dieses Jahr in der IDM fahre. Meine ersten 10 Runden im freien Training auf der 110 PS starken 675er Dreizylinder-Viertaktmaschine hatte ich am Freitag gedreht. Die Zeiten lagen so um die 1:55 Minuten. Die Spitze fuhr da aber schon 1:38 Minuten. Im Rennsport sind das Lichtjahre. Der Weg weiter nach vorne zu kommen, wird nicht einfach, ging mir durch den Kopf. Im zweiten Training war ich schon bei 1:45 Minuten angekommen. Von Runde zu Runde habe ich mich besser an die Street Triple R gewöhnt und immer mehr Vertrauen zu dem gut 240 km/h schnellen Viertakter geschöpft. Am Samstagmorgen war das zweite Quali, und mit meiner besten Rundenzeit von 1:43 Minuten stand ich somit für die beiden Rennläufe in der zweiten Reihe auf dem achten Startplatz.
Beim Start für den ersten Rennlauf ging mir die Maschine vorne hoch, es war ein echter Wheelie, wie ich ihn nur vom Zuschauen kenne. Oh Schreck, wie bekommt man die so schnell wieder runter? Um in meinen Rhythmus zu kommen verging einige Zeit, nach 13 Rennrunden sah ich als Achte die Zielflagge.

Für den zweiten Rennlauf war ich vorgewarnt, hatte im Fahrerlager einige Starts geübt. Gute Tipps zur Fahrwerkseinstellung, zur Übersetzung und für`s Fahren gab es vom
„t-cup“ Fahrwerksexperten Dietmar Franzen und Rennkollegen Frank "Fritz" Spenner gratis dazu.
Für den zweiten Rennlauf wurde ein neuer Bridgestone BT03 Hinterreifen montiert, sodass die Bedingungen optimal waren. Dieses Mal hatte der Start gut geklappt und im Rennen habe ich mich auf dem Motorrad nun sehr wohl gefühlt, alles passte. Es kam immer wieder zu guten Zweikämpfen, bei denen ich am Ende die Nase vorn hatte und als fünfte das Rennen beenden konnte. Wau, hat das Spaß gemacht!

Die Veranstaltung war fast wie ein Familienfest, alle waren herzlich und freundlich zu mir, sofort habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Ich habe alte Freunde wieder getroffen und neue tolle Menschen kennen gelernt. Gern wäre ich wieder bei „t-cup“ zu Gast.

Mein Dank gilt Winni Scheibe, Uli Bonsels und Triumph Deutschland, die
mir dieses Herausforderung und dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben. Sowie LSL für die Crash Pads und Carbonadi für die Carbon-Motordeckel-Protektoren.

Ein großes Dankeschön auch an Frank Hoffmann und Dietmar Franzen, sowie an des gesamte „t-cup Team“ für die guten Tipps und die super Betreuung.

Für alle, die eine Alternative nach dem ADAC Junior Cup suchen, den ich 2007 in der Schlusswertung mit dem fünften Platz beenden konnte, kann ich den Triumph Street Triple Cup nur empfehlen. Triumph hat hier ein super Paket geschnürt. Und wenn ihr auf der Strecke seid und ihr den Eindruck habt, ihr steht, dann habt ihr bestimmt wie ich das Glück und Supersport Champion Arne Tode ist gerade an euch vorbei geflogen. Das ist Motorsport vom Feinsten und ein ganz besonderes Erlebnis.
Auch Pixelrace war mit vor Ort und Jonny hat wieder tolle Fotos geschossen.

Eure Hexe

Link-Tipps:
www.streettriplecup.de
www.lsl.eu
www.carbonadi.de
www.pixelrace.de